Gute Nachricht für Pium: Mehr Busse zwischen Borgholzhausen und Werther
Die offene Gesprächsrunde zum Thema Busverbindung zwischen Borgholzhausen und Bielefeld, zu der die BU am 29.01.2009 in der Pizzaria am Uphof eingeladen hatte, stieß auf großes Interesse. Rund 30 Piumer waren anwesend, um sich von Geschäftsführer Udo Stötzel über das Unternehmen go.on und das Zustandekommen der Übernahme des Linienverkehrs auf dem Bündel „Gütersloh Nord" informieren zu lassen, und vor allem, um über schlechteren Fahrzeiten zu diskutieren.
Aufgrund neuer Ausschreibungsmodalitäten, werden keine Konzessionen mehr für einzelne Buslinien vergeben. Es erfolgt nur noch eine Ausschreibung in Linienbündeln. Diese Regelung ist sinnvoll, da sie einen wirtschaftlichen Betreib ohne öffentliche Zuschüsse ermöglichen, kleinen Busunternehmen fehlen allerdings die Kapazitäten, um ein ganzes Linienbündel bewirtschaften zu können. Mit go.on hat sich daher ein Zusammenschluss von 26 Busunternehmen in der Region Gütersloh, Bielefeld, Lippe, Paderborn gebildet, der die Leistungsfähigkeit besitzt, am Markt zu bestehen.
Für die deutliche Kritik an der Fahrplangestaltung, die zwar weiterhin einen 1-Stunden-Takt für Borgholzhausen bedeutet, aber durch die Fahrzeitverschiebung für Pendler zu einem Zeitverlust von bis zu zwei Stunden pro Tag führt, zeigt Herr Stötzel großes Verständnis. Diese Art von Verschlechterung ließe sich in der Fahrplanerstellung nicht erkennen. Go.on zeigt sich allerdings flexibel und bietet ab 02.02.2009 zusätzliche Fahrten morgens in Richtung Bielefeld sowie nachmittags und am frühen Abend in beide Richtungen an, so dass die Strecke Borgholzhausen-Bielefeld zu den Stoßzeiten zweimal stündlich im 20/40-Minuten-Takt fährt. Diese Nachricht sorgte für große Erleichterung und Freude unter den Anwesenden. Borgholzhausen ist durch diese Korrektur im Fahrplan nicht mehr abgehängt sondern aufgewertet. Natürlich erhofft sich go.on durch das verbesserte Fahrtenangebot, das beim nächsten regulären Fahrplanwechsel auch noch weiter optimiert werden soll, auch eine steigende Nachfrage. Dann könnte in Zukunft sogar das Optimum eines 20-Minuten-Taktes wirtschaftlich sein.
29.01.2009