Flurbereinigungsverfahren durch A33
Der Lückenschluss der A33 wird zwischen Anschlussstelle Borgholzhausen und der Stadtgrenze zu Halle ein Flurbereinigungsverfahren mit sich bringen, um den Zerschneidungseffekt der Autobahntrasse auszugleichen. Der Flächenausgleich wird dabei über ein Enteignungsverfahren realisiert, an dem alle Interessenten gemeinsam beteiligt werden. In der Flurbereinigung gilt es die Interessen der Landwirtschaft und des Umweltschutzes zu einem Konsens zu führen. In diesem Zusammenhang ist auch noch zu klären, ob die Casumer Straße oder der Illenbruch über die Autobahn geführt werden.
Das Verfahren wird mit einer Auftaktveranstaltung für betroffene Verbände sowie die Stadt Borgholzhausen am 28.September mit einer ersten Anhörung eröffnet. Die Eigentümer der betroffenen Flächen werden erstmalig am 29. September in das Verfahren einbezogen. Für Verwirrung sorgte allerdings die Tatsache, dass die Stadt Borgholzhausen bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine Stellungnahme abgeben soll, ohne dass eine Beratung in Ausschüssen und Rat möglich ist.
Das für die Neuordnung festgesetzte Gebiet liegt zu großen Teilen im Landschaftsschutzgebiet. Die BU wird sich dafür einsetzen, dass die Stadt Borgholzhausen möglichst an diesen Festsetzungen des Landschaftsplanes Osning festhält und geeignete Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen eingeleitet werden.
16.09.2009