Ortsdurchfahrt im Schneckentempo

Der Umbau der Ortsdurchfahrt ist deutlich ins Stocken geraten. Nach anfänglich guter und zügiger Arbeit mit erkennbaren Fortschritten geht es nun kaum oder gar nicht mehr voran. Der geplante Fertigstellungstermin Ende Oktober kann nicht mehr eingehalten werden. Den Bürgerinnen und Bürgern in Borgholzhausen und vor allem den Anwohnern reicht es. Die Einzelhändler vor Ort klagen zudem über Umsatzeinbußen. Die Ausschilderung von Umleitungen zum Ortskern und wieder hinaus ist schließlich mangelhaft. Die Unterstützung durch den Bauherren straßen.nrw (ehem. Landesstraßenbauamt) ist mehr als dürftig.

Da telefonisches Nachhaken durch Ratsmitglieder der BU bei straßen.nrw nur sehr mäßigen Erfolg versprach, haben sich die Borgholzhauser Unabhängigen zusammen mit Bürgermeister Klemens Keller und einigen Betroffenen an die Presse gewand, um durch eine öffentliche Berichterstattung den Druck auf die ferne Behörde zu erhöhen, damit die Fertigstellung vorangetrieben wird. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich Gesternnachmittag alle vom Stillstand der Baustelle überzeugen. Auf eine Reaktion von Landesseite sind wir gespannt, auf die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt noch mehr.

15.10.2009

Beschilderung zur Großbaustelle Ortsdurchfahrt - ein Schildbürgerstreich

Wenn es nach der Beschilderung an den großen Straßen in Richtung Borgholzhausen geht, wäre in Pium seit Mitte Dezember kein durchkommen mehr. Durchfahrt verboten! - Nur die Gewerbegebiete sind erreichbar! Die Aussagen dieser Schilder treffen seit zwei Monaten nicht zu. Über die Feiertage planmäßig und aktuell witterungsbedingt rührt sich nichts an der Ortsdurchfahrt und die Umleitungen sind nicht notwendig. Ein simpler roter Streifen quer über jedes Schild, wie es an vielen Baustellen üblich ist, hätte den Autofahrern viel Ärger und Umwege erspart.

Weiter muss an der grundsätzlichen Aussage der Schilder gezweifelt werden. Die Ortsdurchfahrt ist weder gesperrt noch verboten. Die Geschäfte sollen erreichbar sein. Lediglich der Fernverkehr soll umgeleitet werden. Dieser Zweck geht nicht sofort aus den Schildern hervor, die in der kürze der Zeit nicht vollständig lesbar sind. Die Verwaltung ist dringend aufgefordert, beim Bauträger straßen.nrw zu Intervenieren, um den Schilderwald zu lichten.

09.02.2009